Herzhaft, cremig und vielseitig: Risotto – Unser perfektes Herbstgericht!

Es gibt unzählige, weltberühmte Reisgerichte. Oft verbinden wir diese jedoch mit der asiatischen Küche. Von Fried Rice bis Sushi, die schmackhaften Körner sind in diesem Teil der Welt unumgänglich. Was wir allerdings oft vergessen: Die europäische Küche zeichnet sich ebenfalls durch exquisite Reisgerichte aus. Unser Liebling: Risotto. Wir haben uns auf die Suche nach seinem Ursprung gemacht und zeigen Dir, worauf es bei einem authentischen Risotto mit allem Drum und Dran ankommt.

Wo alles begann…

Lass uns kurz einen kleinen Ausflug in die Vergangenheit wagen. Seit Ewigkeiten überschneiden sich in Italien wichtige Handelswege und bilden hier einen bedeutenden, kulturellen Knotenpunkt. Kein Wunder also, dass der Reis, ursprünglich zwischen Südchina und dem östlichen Teil des alten Indiens anzufinden, über Umwege nach Italien gelangt. Im 10. Jahrhundert importieren Araber Reis, “riso”, nach Sizilien. Doch die heimischen Körner sträuben sich und die Kultivierung bleibt auf der italienischen Insel vorerst ohne Erfolg. 500 Jahre später, in der Lombardei und rund um Piedmont, beginnen die Sprossen endlich zu keimen. Das erste offizielle Risotto wird der Legende nach 1809 angerührt. Doch erst im 20. Jahrhundert erlebt das Gericht seinen kommerziellen Aufschwung.

Wie wär’s mit Reis?

Für Norditaliener ist Reis wie Pasta für den Rest des Landes. Die Zubereitung ist genauso einfach wie die, der Pasta. Allerdings liegt das Geheimnis eines jeden Reisgerichts im Reis selbst. Es gibt verschiedene Körnerarten, deren Bedeutung je nach Rezept variieren. Da wäre zum Beispiel Arborio, Carnaroli, Vialone Nano, Roma oder Baldo. Charakteristisch für all diese Sorten ist ihre ovale Form und leicht transparente Farbe. Am besten wird das Korn so gekocht, dass es außen weich und im Inneren etwas knackig ist. Das Ergebnis dieser “al dente” Kochmethode ist Risotto. Risotto, dass uns das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.

Der perfekte Reis

Machs lecker!

Was ist die zweitwichtigste Zutat eines gelungenen Risotto? Brühe! Diese gibt dem Risotto seinen herzhaft würzigen Geschmack. Ob Hühner, Rinder, oder Fischbrühe, die Auswahl ist riesig und hängt auch ein wenig davon ab, welche Zutaten sonst noch in den Topf kommen!

Lass es krachen!

Nun fehlt nur noch der Weißwein, der dem Ganzen das besondere Etwas verleiht. Meist wird hierfür trockener Qualitätsweißwein verwendet, der das Saure mit dem Salzigen der Brühe wunderbar ausbalanciert.

Der Feinschliff

All diese Geschmacksexplosionen benötigen nun nur noch…Parmesan! Traditionell wählt man hierfür Parmiggiano Reggiano. Er ist sozusagen das i-Tüpfelchen dieses wunderbaren Herbstgerichts.

Parmesan

Wenn alles zusammenkommt

Cremiger Reis ist ein bisschen wie frisch gebackener Pizzaboden – die ideale Basis, um beliebige Zutaten hinzuzufügen. Geht es um Risotto, gibt es Klassiker, die unbedingt probiert werden sollten:

Risotto alla Milanese:

Milanesischer Stolz schlechthin. Seine goldene Farbe und unverkennbarer Geschmack sind dem Safran zuzuschreiben. Unbedingt mit Osobucco probieren. Finden kannst Du dieses schmackhafte Gericht zum Beispiel im Peppeno in Graz und im Atlantis in Wels

Risotto al Barolo:

Der Barolo-Wein verleiht dem Reis seine tief-rote Farbe. Am besten schmeckt dieses Gericht mit Wild aus der Piemont Region. Im Ländle findet man diese Köstlichkeit im Restaurant Cafe Antica Götzis.

Risotto al Nero di Seppia:

Tiefschwarz. Der Tintenfisch ist schuld daran. Ein wenig salzig ist dieser Klassiker zudem auch noch und schmeckt wunderbar mit Meeresfrüchten aller Art. Bestellen kannst Du dieses Schmankerl in Wien beim Napoli Centrale.

Risotto ai Funghi:

Frische Pilze in Kombination mit geräucherter Pancetta. Ein absoluter Genuss den Du im Il Corallo in Salzburg finden kannst.

Risotto mit Pilzen

Risotto alla Zucca:

Herbstgericht schlechthin: Risotto mit Kürbis! Nach einem gemütlichen Spaziergang durch den Prater oder den vielen anderen Parks in Wien kannst Du diesen Leckerbissen bei Maraschino bestellen.

 

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Es gibt kaum eine Variante, die nicht schmeckt. Wir empfehlen: Unbedingt alle ausprobieren und  falls Du Dich für italienische Gerichte begeistern kannst, schau doch mal auf unserem Foodwiki vorbei!

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