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Pakora / Bhaji

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Pakora / Bhaji

Pakora oder Bhaji sind kleine frittierte Snacks, die meist in Tütchen verkauft werden. Einzelne Zutaten wie eine Tomate, eine Kartoffel, ein Stück indischer Käse oder eine Blumenkohlknospe werden in einen Teig (in der Regel aus Kichererbsen) gehüllt, frittiert und als Snack oder Vorspeise genossen.

Was ist Pakora / Bhaji?

Kalorienarm sind die Pakora genannten frittierten Leckereien ganz sicher nicht, doch dafür umso leckerer. In den westlichen indischen Regionen Maharashtra (um Mumbai) und Karnataka (um Bangalore) sind diese frittierten Snacks unter dem Namen Bhaji (oder Bhajia) bekannt. Gemeint ist immer das Gleiche. Pakora werden in unzähligen Garküchen als Snack für zwischendurch in Zeitungspapier gewickelt verkauft, sind Teil jedes Picknicks und werden in Restaurants als Vorspeise oder Appetizer zusammen mit Chutneys gereicht. Sehr beliebt sind sie außerdem als Snacks zur Begrüßung der Gäste bei Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und anderen festlichen Gelegenheiten. In manchen Restaurants werden Pakora als Hauptgericht in einer Soße serviert. Im südlichen Indien sind Bhaji eine beliebte Knabberei zum Chai, wenn die schweren Regenfälle des Monsuns die Menschen tagelang im Haus halten.

Wie werden Pakora zubereitet?

Grundlage für Pakora ist indisches Kichererbsenmehl (बेसन – Besan), das zum Panieren verwendet wird. Paniert wird so gut wie alles, was gegessen werden kann. Manchmal wird Weizenmehl oder Maismehl statt Besan für die Panade genommen.

Besonders beliebt als Füllung sind Kartoffeln (Aloo Pakora), Zwiebeln (Pyaaz Pakora), indischer Käse (Paneer Pakora) und Spinat (Palak Pakora). Doch auch verschiedene Gemüsesorten, Bananen, Fischstücke, Hähnchen, Nüsse oder sogar Brotstücke werden paniert und frittiert.

Die Garköche Indiens und Pakistans bereiten Pakora oder Bhaji zu Hause vor, um sie frisch frittiert und in Zeitungspapier gewickelt oder in einer Papiertüte an die Kundschaft zu verkaufen. Im Westen sind Pakora und Bhaji dagegen eher im Restaurant als Vorspeise zu finden. Dann wird eine Auswahl an Pakora auf dem Teller zusammen mit Papadams und Chutney zum Garnieren serviert. Nicht unüblich ist zum Beispiel in Großbritannien, Ketchup auf die Pakora zu geben.

In der Regel sind Pakora und Bhaji eher scharf gewürzt. Dies gilt ganz besonders für Spezialitäten wie Onion Bhaji und Chili Bhaji. Wer es lieber mild mag, sollte gezielt nach milden Varianten fragen. In indischen Restaurants im Westen wird die Schärfe ohnehin meist an den empfindlichen westlichen Gaumen angepasst.

Wie werden Pakora und Bhaji verzehrt?

Als typisches Streetfood werden die kleinen frittierten Snacks meist unterwegs auf der Straße oder auf einer Parkbank direkt aus der Tüte gegessen. Manche nehmen sie mit nach Hause, um sie später kalt zu verspeisen. Wird ein Picknickkorb gepackt, wird niemals die Dose mit Bhaji fehlen.

Wer Gäste empfängt, reicht Pakora auf einem großen Teller herum oder stellt sie zur Selbstbedienung auf den Tisch. Dazu gibt es Chutneys als Beilage und den klassischen indischen Chai, gewürzten Tee mit Milch.

Im Restaurant kannst du Pakora als kleine Vorspeise alleine bestellen oder als Teil einer Vorspeisenplatte mit Samosas und Papadams. Beachte nur, dass die frittierten Snacks reichlich viele Kalorien mitbringen und gut sättigen. Halte alternativ Ausschau nach Pakora, die als Hauptmahlzeit (Pakora Curry) in einer Soße serviert werden. Dazu passt dann indisches Brot wie Naan und Roti.

Probiere auch

Magst du indische frittierte Leckereien, solltest du natürlich auch mal Samosa probieren, die beliebten Teigtaschen vom Subkontinent. Ähnlich köstlich sind frittierte Leckereien aus anderen Regionen der Erde, zum Beispiel japanische Tempura und die beliebten Falafel aus dem Nahen Osten.

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