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Shahi Paneer

Shahi Paneer
Shahi Paneer

Shahi Paneer

Eine massive Dosis von Sahne veredelt das typisch nordindische Curry Shahi Paneer​. Das populäre Hauptgericht vereint gemahlene Mandeln mit Tomaten, einer Sinfonie von Gewürzen und Frischkäse – ein ebenso schmackhaftes wie nahrhaftes Rezept der Moghul Cuisine.

Was ist Shahi Paneer?

Das „königlich“ lässt sich mit dem Ursprung des Rezepts am Hof der Moguln erklären. Die Moguln waren moslemische Feldherren, die Anfang des 16. Jahrhunderts weite Teile des indischen Subkontinents eroberten. Diese Fürsten waren für die Pracht ihrer Hofhaltung berühmt. Im 17. Jahrhundert ließ Shah Jahan nicht nur das Taj Mahal erbauen, sondern auch das Rote Fort in Delhi. Bis heute beeinflussen die traditionellen Rezepte der Moguln indische Köche auf der ganzen Welt.

Samtige Soßen mit viel Geschmack

Die Moghul Cuisine ist für ihre wunderbaren Soßen berühmt, die Liebhaber von Currys in der ganzen Welt in Entzücken versetzen. Auch bei Shahi Paneer dreht sich alles um die fein gewürzte Soße, die sich am Gaumen wie Samt anfühlt. Wörtlich übersetzt bedeutet Shahi königlich. Paneer ist der typisch indische Frischkäse, der ohne Salz zubereitet wird.

Sahne, gemahlene Mandeln und Gewürze

Als Moslems waren die Moguln Fleischesser. Sie schätzten jedoch auch vegetarische Gerichte wie Shahi Paneer. Die reiche Soße von Shahi Paneer drückt die Tradition der Mogulküche auf wunderbar aromatische Weise aus. Typische Zutaten für diese Soßen sind gemahlene Nüsse, eine gehörige Portion von Sahne und fein abgestimmte Gewürze. Ihre orangerote Farbe verdankt die Soße neben Tomaten auch Kurkuma.

Kurkuma: Gewürz und Medizin

Kurkuma ist ein Gewürz, das sich durch zahlreiche vorteilhafte Eigenschaften auszeichnet. Bei Kurkuma handelt es sich um ein starkes, natürliches Antibiotikum, das in der alternativen Medizin weitverbreitet ist. Es vernichtet Bakterien und Pilze so zuverlässig, dass Ärzte in Indien Kapseln mit Kurkumapulver als Medizin für Infektionen mit Helicobacter Pylori verschreiben. Dieses Bakterium verursacht Magengeschwüre und gilt als schwer zu behandeln.

Paneer: Käse im Handumdrehen

Den Paneer für dieses Gericht stellen indische Küchenchefs in der Regel selbst her. Dafür bringen sie Kuhmilch kurz zum Kochen und lassen sie anschließend mithilfe von Zitronensaft oder Essig gerinnen. Den so entstandenen Frischkäse lässt man abtropfen. Die Länge des Pressens bestimmt die Konsistenz von Paneer. Für Currygerichte braucht Paneer eine feste Konsistenz, die durch mehrere Stunden langes Pressen mit starken Gewichten erreicht wird. Der Frischkäse behält dadurch auch in der heißen Currysoße seine Form und weicht nur an den Rändern leicht auf.

Frischkäse nimmt Geschmack der Soße auf

Gleichzeitig nimmt der neutrale Frischkäse den Geschmack der Soße auf. Neben den klassischen Zutaten Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer liefert die Soße die vielschichtigen Aromen von Garam Masala. Diese klassische Gewürzmischung enthält neben Nelken und Zimt auch Koriander, Kümmel, Pfeffer, Lorbeerblätter, Kümmel, Kardamom und Muskatnuss.

Nahrhaftes Hauptgericht für Vegetarier

Shahi Paneer gilt als eines der beliebtesten Gerichte für Vegetarier in Indien. Auch in Deutschland schwören viele Anhänger fleischloser Kost auf dieses ebenso nahrhafte wie schmackhafte Hauptgericht. Die Zutat Paneer macht es allerdings für Veganer ungeeignet. Als Beilage zu Shahi Paneer lieben Inder vor allem Fladenbrote, zum Beispiel Roti oder Chapati aus Vollkornmehl. Buttergetränktes Naan aus dem Tandoori-Ofen schmeckt zwar herrlich, macht das ohnehin schon kalorienreiche Shahi Paneer jedoch zu einer kleinen Kalorienbombe.

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