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Tom Kha Gai

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Tom Kha Gai

Hühnchen, Kokos und Chili – aus diesen Zutaten wird Tom Kha Gai zubereitet, eine der berühmtesten Spezialitäten der Thai-Küche. Sie wärmt ordentlich durch, weckt neue Geschmackserfahrungen und gehört auf jede thailändisch inspirierte Speisekarte – und kann mitunter ordentlich scharf sein.

Was ist Tom Kha Gai?

Wenn die Wörter Tom Kha auf einer Speisekarte zu finden sind, weiß der Asien-Fan sofort: Hier kommt thailändische Suppe auf den Tisch. Erst der Zusatz Gai verrät, dass es sich um Hühnersuppe handelt. Damit ist auch klar: Tom Kha ist die Grundlage für viele Varianten der thailändischen Suppe, doch Tom Kha Gai ist bei Weitem die beliebteste Version.

Tom Kha Gai und das Geheimnis von Galgant

Tom bedeutet nichts weiter als Suppe, Kha bezeichnet die Zutat Galgant, die in europäischen Ohren eher unbekannt klingt. Galgant ist eine in Südostasien beheimatete Variation von Ingwer. Sie ist der beliebten Knolle nicht ganz unähnlich, bringt aber einige Geschmacksnuancen mit, die beim Ingwer nicht vorhanden sind. Manche erkennen leicht säuerliche Noten, andere verweisen auf die recht eigentümliche Seifigkeit. Wenn sich in einer Tom Kha Variation also Noten von Koriander ausmachen lassen, handelt es sich in vielen Fällen um das Galgant-Aroma – zumindest, wenn es der Koch mit der traditionellen Zubereitung ganz genau nimmt.

Weitaus bekannter ist die Kokosmilch, die zur Tom Kha Gai einfach dazugehört. Und natürlich darf Gai, also Huhn, nicht fehlen. Gerade im Winter ist Tom Kha Gai in der westlichen Welt überaus beliebt, denn die Hühnersuppe heizt ordentlich ein. Dafür ist reichlich Chili verantwortlich, der je nach Art und Freigiebigkeit des Kochs mit seiner Schärfe den Geschmack der Suppe bestimmen kann. Zusätzlich wird das thailändische Gericht gern mit Zitronengras verfeinert, Limette ist auch oft dabei, Tomaten, Champignons und anderes Gemüse machen satt.

Übrigens: Sollte Galgant nirgendwo aufzutreiben sein, ist Ingwer natürlich ein hervorragender Ersatz. Nimmt man es aber ganz genau, handelt es sich bei der Hühnersuppe dann um eine Tom Khing Gai, also um „Suppe Ingwer Huhn“.

Bei Tom Kha Gai hat jeder Koch eigene Vorstellungen

So simpel die Grundzutaten sind, so variantenreich präsentiert sich Tom Kha Gai später auf dem Suppenteller. Denn jeder Chef hat eigene Rezepte und Zubereitungsmethoden parat. So gibt es Tom Kha Gai als fast brühenartige Variante, in der die säuerlich-seifigen Noten im Vordergrund stehen, oder als cremige, dickflüssige Kokossuppe, die vor Chili nur so strotzt.

Traditionell richtig wäre allerdings die erste Variante, die reichlich sauer und überaus salzig ist. In dieser wären auch Tomaten oder Champignons nicht zu finden. Doch die hiesigen thailändischen Köche haben sich dem westlichen Gaumen angenähert und bringen meist die erste Version auf den Tisch. Wer es lieber mild mag, sollte vorher fragen, welchen Schärfegrad die Suppe am Ende haben wird.

Um Tom Kha Gai zuzubereiten, muss man nur alle Zutaten schälen und stückeln und anschließend zunächst langsam in Hühnerfond aufkochen lassen. Dann kommen Kokosmilch und Chili hinzu und werden unter Rühren fast bis zum Siedepunkt erhitzt. Je nach Geschmack wird das Ganze mit Fischsoße oder anderen thailändischen Gewürzen verfeinert. Korianderblätter und Co. sind eigentlich nur Deko, können aber problemlos mitgelöffelt oder geschlürft werden.

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